Niederösterreich

Niederösterreich ist flächenmäßig das größte und nach der Bevölkerung das zweitgrößte Bundesland Österreichs. Erst seit 1986 hat das Land mit St. Pölten eine Landeshauptstadt, bis dahin wurde Niederösterreich von Wien, das von dem Bundesland umschlossen wird, mitregiert. Niederösterreich grenzt im Norden an Tschechien und im Nordosten an die Slowakei sowie innerösterreichisch im Südosten an das Burgenland, im Süden an die Steiermark und im Westen an Oberösterreich.

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Tourismus, Wein und Industrie

Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Niederösterreich in der sowjetischen Besatzungszone. Während anderswo in Österreich die Wirtschaft bereits mit dem Wiederaufbau beginnen konnte, hinkte in Niederösterreich wie auch im Burgenland die Entwicklung hinterher. Erst nach 1955 begann in Niederösterreich der wirtschaftliche Wiederaufbau. Allerdings wirkte sich bis 1989 der Eiserne Vorhang für allem in den Grenzregionen zur ehemaligen Tschechoslowakei hemmend auf die Wirtschaftskraft aus. So pendeln noch heute viele Menschen aus dem Waldviertel als Tages- oder Wochenendpendler an ihren Arbeitsplatz in Wien.

Die regionale Wirtschaftsstruktur Niederösterreichs wird von einem hohen Anteil des industriell-gewerblichen Sektors geprägt. Die Regionen Niederösterreich-Süd, die Eisenwurzen, das Waldviertel sowie Teile des südlichen Wiener Umlandes zählen zu den wichtigsten Industriestandorten in Österreich.

Aber auch Land- und Forstwirtschaft sind nach wie vor starke Wirtschaftszweige in Niederösterreich. Immerhin sind 42 Prozent der Landesfläche Ackerland und 40 Prozent Waldfläche. Allerdings ist die Zahl der Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft in den letzten 50 Jahren auf unter zehn Prozent aller Berufstätigen gesunken. Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist der Weinbau, der vor allem im Weinviertel, in der Wachau und in der Thermenregion zu finden ist. Von den insgesamt sechs DAC-Weinbauregionen in ganz Österreich, in denen qualitativ hochwertiger Wein angebaut wird, liegen vier in Niederösterreich.

Für Niederösterreich ist insbesondere der Tagestourismus aus Wien wirtschaftlich von großer Bedeutung. Aber auch die Übernachtungszahlen steigen und knackten im Jahre 2017 erstmals die 7 Millionen-Grenze. Grund dafür sind u.a. steigende Gästezahlen aus den mittel- und osteuropäischen Ländern, die dem an Tschechien grenzenden Waldviertel den stärksten Zuwachs an Übernachtungsgästen im ganzen Land beschert. Das südliche Umland Wiens wiederum profitiert vom boomenden Städtetourismus in die österreichische Bundeshauptstadt.




Einwohner: 1,656 Millionen
Fläche: 19.186 km²
Arbeitsplätze: 597.000
Arbeitslosenquote: 9,1 %
Regionales BIP pro Person (2015): 32.500 Euro